Fate Of The Hunter
www.metalstorm.de
STORMRIDER sind bereits seit 2001 aktiv und (vor allem im Ruhrpott) inzwischen als unterhaltsame und gutklassige Liveband bekannt. Nach ihrem Erstling „Shipwrecked“ kommt nun mit „Fate Of The Hunter“ das neue Album vie Pure Steel Records um die Ecke. Holla, die Waldfee, nicht schlecht, was da aus den Boxen tönt. Man bleibt sich seinem Stil treu und liefert Powermetal der schnelleren Art ab. Den Vergleich mit IRON MAIDEN werden wieder viele Rezensenten ziehen und das auch völlig zu recht. STORMRIDER definieren sich durch ihre zweistimmigen Gitarrenleads und das hervorragende Organ von Sänger Stefan, der sich wahrlich nicht zu verstecken braucht. Die 10 Songs sind abwechslungsreich, man klebt nicht an einem Tempo, haben teilweise richtig starke Mitsingparts und gehen sofort ins Blut. Kurz und gut: Das Album macht einfach Spaß und ich verwette meinen Arsch darauf, das die Band hiermit um einiges weiter in ihrer Karriere kommen wird. Würde auf dem Cover IRON MAIDEN (oder meinethalben ICED EARTH) stehen, dann würde die „etablierte“ Presse in Jubelstürme ausbrechen und das Ding würde überall megafett weg kommen. Da die Jungs aber nun mal STORMRIDER sind, liegt es an der Undergroundpresse die Message da raus zu tragen und euch zu sagen: Kauft STORMRIDER, ihr werdet es nicht bereuen! Und das Label verdient eh jedwede Unterstützung!
Punkte: 81
Tequila / 26.09.2008
www.local-radio.de
Nach einer süperben Mini CD („Vengence", 2003) als Eigenpressung und einer Full Length CD („Shipwrecked", 2004), welche später bei Underground Symphony erschien, melden sich die Herner Power Metaller anno 2008 mit ihrem neuen Langeisen „Fate of the hunter", diesmal unter dem Banner von Pure Steel Records, zurück. STORMRIDER zählen schon seit einiger Zeit zu den hoffnungsvollsten deutschen Undergroundbands im traditionellen Metal Bereich. Was diese Jungs aus dem Ruhrpott auszeichnet ist die fast schon unheimliche Kompaktheit in ihren Stücken, welche alleine schon durch ihre ausgetüftelten Arrangements vollends überzeugen können. Die Soli sind ausgeklügelt und filigran, wobei Melodie die oberste Priorität hat. Allerdings klingt nichts von all dem angestaubt, sondern taufrisch und sympathisch. Die Band schmiedet einfallsreiche Songs, die eine gelungene Gratwanderung zwischen US Power - und Teutonenstahl darstellen. Episch-melodische doppelte Gitarrenläufe und Harmonien werden hier großartig in Szene gesetzt und laden definitiv zu einer kleinen Zeitreise in die 80iger ein, ohne die Gegenwart außen vor zu lassen. Hier muß einfach der Spruch herrschen: "Don't support the Underground, be a part of it!" Oder um Stormrider selbst zu zitieren: Let Metal Reign !!!
www.osnametal.de
Wieder einmal habe ich die Ehre, mir die neueste Scheibe der Herner True Metaler von Stormrider anzuhören. Dieses mal heißt das gute Stück „Fate of the hunter“ und schließt dort an, wo „Shipwrecked“ vor einiger Zeit aufhörte. Dennoch kommt es mir so vor, als hätten die Jungs, welche auch privat wirklich sympathisch rüberkommen, sich in Sachen Stil etwas weiterentwickelt. So kommen neben den von mir bereits im letzten Review zitierten True- und NWOBHM-Teilen auch melodische Power Metal-Parts in größerer Zahl zum Vorschein. Dies ist sicher kein Nachteil, belebt es nur zusätzlich die Abwechslung auf der CD, welche ja bekanntermaßen recht wichtig ist für eine gute Veröffentlichung.
Wer jetzt zu große Angst vor Veränderung hat, den kann ich beruhigen. Trademarks der Band bleiben auch weiterhin die markante Stimme von Fronter Stefan Hebes und die blitzschnellen Gitarrenriffs und Soli – teilweise zweistimmig – von Ingo Rieger und Jan Gerbracht. Zusätzlich kommt die Rhythmussektion gewohnt druckvoll und präzise daher, sodass einer Note im sehr guten Bereich nicht wirklich was im Weg steht. So zumindest empfinde ich das.
Vielleicht eine kleine Anmerkung zum Schluss: Die Band ist des öfteren in der weiteren Umgebung – wie zum Beispiel im Ruhrpott – unterwegs, was dem geneigten Metal-Fan die Möglichkeit bietet, die Jungs auch mal live zu sehen. Empfehlenswert ist das auf jeden Fall. 4,5 Gitarren.
Score: 4,5 von 5.
www.metal-integral.com
Le nouveau STORMRIDER m'est arrivé comme cela, sans prévenir, avec sa très belle pochette qui n'en dit pas trop sur le contenu. Après Shipwrecked (sorti en 2004, vous trouverez la chronique faite à l'époque sur ce site), Fate of the Hunter fait office d'album de la maturité. Un sans faute du début à la fin, toujours dans le même registre ICED EARTH / IRON MAIDEN du meilleur effet. Preuve que le groupe a progressé, le fait que les cinq musiciens sont toujours les même, ils nous apportent donc quatre années d'expérience en plus que se soit dans les compositions que dans la production (cette fois ci au rendez vous). Le chant de Stefan HEBES est carrément dans la lignée ICED EARTH fin des 90's, et si les puristes trouveront moins de profondeur, je sais qu'ils ne resteront pas insensibles à Stefan ! Musicalement les rythmes à la IRON MAIDEN superposent ceux à la ICED EARTH (fin des 90's), que ce soit sur les titres rapides ou les médiums. Inutile de vous décrire chaque titre, sachez juste que c'est un festival de rythmiques bien tranchantes, toniques avec ce qu'il faut de mélodies et de furie. STORMRIDER avec ce nouvel album confirme que sans sortir du lot, il a un potentiel intéressant. Seules petites ombres au tableau, un manque de refrains accrocheurs et sur la longueur du fait de la ressemblance des titres, un sentiment de lassitude peut se faire sentir si vous n'êtes pas un fan du chant. Mais vu la qualité du dernier ICED EARTH (que j'ai trouvé inintéressant et plat) j'incite les fans du ICED EARTH « Heavy Métal » à jeter une oreille sur STORMRIDER.
Style : Heavy Métal Partie Artistique: 5/5 Intérêt pour les Fans de 80's Heavy Metal: 4/5 Interêt pour les Fans de Métal traditionnel en général: 5/5 RASKAL The French Warrior donne comme note : 17/20 RASKAL L'Objectif donne comme note : 17/20
www.tinnitus-mag.de
Für einen alten "Ruhrgebiets - Sack" wie mich, stehen die Wiegen deutscher "Metalkultur" nicht nur in Essen, Düsseldorf oder Hamburg sondern auch in Herne. Unzählige Male bin ich mit der Linie 51 damals in den Vorort von Wanne Eickel gepilgert um in irgendwelchen Jugendzentren zu Bands wie "Avenger", "Atlain" oder "Steeler" (ok, die kamen aus einem Vorort von Herne) das damals noch füllige Haupthaar zu schütteln.
Da freut es den Rezensenten natürlich, dass Herne auch heute noch Bands wie STORMRIDER zu bieten hat. Das Quintett schmiedet bereits seit einigen Jahren exzellentes Metall, und hält die "Heavy Metal - Fahne" entgegen aller Trends kilometerhoch. Nun hat das Quintett endlich seine neue Scheibe am Start, welche dieser Tage via "Pure Steel Records" erscheint.
"Fate Of the Hunter" ist dann auch das Album geworden, welches man als Fan der Band erhofft hat. STORMRIDER orientieren sich musikalisch immer noch an Amibands wie "Omen", "Crimson Glory", "Heir Apparent" oder alten "Iced Earth" und bieten eine tolle Balance aus flotten Metalsongs und hymnischen Momenten auf leicht epischem Fundament. Zu Songs wie `Warpath`, `Taste My Steel`, `Flames Of Passion` und `Taste My Steel` lässt sich trefflichste der Nacken malträtieren, die imaginäre Gitarre bearbeiten oder wahlweise der eine oder andere Humpen Gerstensaft leeren. Apropos Gitarre - ein besonderer Lob geht dieses Mal übrigens an Ingo Rieger und Jan Gerbracht, die sich haufenweise doppelte Gitarrenleads mit Referenzcharakter aus dem Ärmel schütteln und damit Melodie deutlich über seelenloses Gedudel stellen.
Eigentlich kann man nur hoffen, das all diejenigen unter euch, die einen Hang zu echtem Metal haben ganz schnell mal ein paar Euros in "Fate Of The Hunter" investieren, damit das Quartett beim nächten Mal produktionstechnisch etwas mehr aus dem Vollen schöpfen kann. Gegen einen druckvolleren Sound, besonders im Schlagzeugbereich, und etwas mehr Dominanz der wirklich guten Stimme von Stefan Hebes hätte ich nämlich nichts einzuwenden.
8,0 / 10
www.metalglory.de
Die Jungs von Stormrider gehen unbeirrt ihren Weg, der sie inzwischen zu Pure Steel Records geführt hat. „Fate Of The Hunter“ ist nach dem bei Underground Symphony erschienenen Debüt das zweite Album der Herner. Davor gab es noch die Mini-CD „Vengeance“. Allesamt extrem kaufenswerte Produkte. Auch das neue Werk bietet traditionellen Metal für Fans von Hammerfall, alten Running Wild, Iron Maiden, Majesty und Virgin Steele. Stormrider präsentieren diese Musik auf einem sehr hohen Niveau, und ihnen gelingt es dabei, eine eigene Identität zu entwickeln. Die Art und Weise, wie sie traditionellen Metal spielen, weist Charakter, Eigenständigkeit und somit Wiedererkennungswert auf. So etwas findet man in diesem Genre bei jungen Bands nur noch selten. Prägende Elemente sind ein starker Sänger mit einem herrlichen Metal Timbre, eine tighte und variantenreiche Rhythmusarbeit und anspruchsvolle Kunst auf den Lead Gitarren. Einziger Wehrmutstropfen ist der unterirdische Sound auf der Rhythmusgitarre. Doch das kann die Freude an den zehn Metal Hymnen kaum trüben. Höhepunkte dieses Albums sind die 10 Punkte Nummer „Flames Of Passion“, das sehr dynamische und vielleicht etwas zu lang geratene Heavy-Epos „Crossroads“ und mein ganz persönlicher Favorit „Taste My Steel“. „Fate Of The Hunter“ ist auf jeden Fall ein Album, das eine breite Öffentlichkeit verdient. 8.0 Punkte von Christian (am 18.10.2008)
www.rawandwild.com
Tornano i tedeschi Stormrider, sempre fedeli a se stessi e al metal classico. Inutile stare qui a disquisire se questa coerenza stilistica sia cosa buona o meno, tanto non si arriverebbe da nessuna parte… Questo Fate Of The Hunter è il terzo lavoro per i teutonici dopo Vegeance del 2003 e Shipwrecked del 2004. Maiden, Priest, vecchi Iced Earth e Steel Prophet sono le band che tornano alla mente. Il flavour del disco è sicuramente epico anche se la band non calca mai troppo la mano in questa direzione. Non mancano le cavalcate o i cori da arena, tanto meno i pezzi che vi faranno agitare il capoccione. Le due chitarre sono taglienti e fraseggiano tra di loro, senza tralasciare l’antica arte metallica dell’assolo; la voce di Stefan Hebes è chiara, potente e teatrale. Scorrendo la tracklist non si può non sottolineare il valore di song quali la titletrack, “Fame Of Passion”, “Under The Veil” e “Taste My Steel”. Nulla di nuovo nel regno del metallo pesante, ma questo è veramente un male? Voto: 6,5/10 g.f.cassatella
www.stormbringer.at
Sehr TRUE - das ist der erste Gedanke, der mir beim Anblick des STORMRIDER-Bandlogos kommt; und tja, auch die Musik soll mich da nicht enttäuschen! Bei Pure Steel Records untergekommen, veröffentlichen die Herren nun ihr zweites Full Length Album, nach der EP "Vengeance" und dem Debutalbum "Shipwreck" aus dem Jahre 2004. Und hier wird wirklich allerwahrster Stahl geschmiedet!
Auf "Fate of the Hunter" geben sich zahlreiche doppelläufige Leads und epische Passagen die Klinke in die Hand, darüber dann noch die Vocals von Fronter Stefan Hebes, und fertig ist der muntere US- und Euro-Powermetal-Cocktail! Leider dürften STORMRIDER noch ein bisschen brauchen, bis sie international den Durchbruch schaffen - einerseits kann mich die Produktion nicht restlos überzeugen, insbesondere die Drums finde ich nicht sonderlich gelungen gemischt, und außerdem ist das Songwriting eine Idee zu gitarrenzentriert - war liefert man anspruchsvolle Gustostückerln auf Höchstgeschwindigkeit (wie etwa das Solo beim Opener "Warpath" - aber hallo!) und interessante Licks am laufenden Band; allerdings fast schon zu oft; und so treten die Melodien und die Songs selbst in den Hintergrund, zu Gunsten der mal mehr, mal weniger passenden Gitarrenspielereien. Tja, manchmal ist weniger halt doch mehr - wenn sich STORMRIDER ein bisschen mehr auf tolle Hooks und eingängige Passagen konzentrieren würden, anstatt Gitarrengefrickel scheinbar über alles zu stellen, hätten sie hier mit "Fate of the Hunter" ein durchaus erstklassiges Album am Start.
Wirklich viel dahin fehlt aber glücklicherweise nicht - denn wie erwähnt sind die Individualleistungen der Instrumentalisten allererste Sahne (wenn es auch im Songwriting an einigen Stellen gehörig rumpelt), und Sänger Stefan Hebes besitzt ein interessantes Hybrid-Organ, das Ähnlichkeiten mit Tarek Maghary (MAJESTY / METAL FORCE), Adolfo "Morby" Morviducci (DOMINE) und auch Matt Barlow (wieder-ICED EARTH) aufweist; allerdings könnte er noch etwas Stabilität in der Stimme vertragen, um seine Vibratopassagen ein bisschen druck- und wirkunsvoller bringen zu können. Ansonsten sind seine Gesangsparts aber ziemlich stark; und besonders in den aggressiveren Passagen erinnert er mehr als nur ein bisschen an die große Stimme der Florida-Powermetaller von ICED EARTH (die wohl auch in gewisser Weiste für den Bandnamen Pate gestanden haben dürften)!
Alles in allem liefern STORMRIDER mit "Fate of the Hunter" ein durchaus gelungenes, wenn auch (noch) nicht überragendes True Metal-Album ab, das sich durchaus sehen und hören lassen kann! Allerdings könnte das Songwriting in mancher Hinsicht noch etwas Finetuning vertragen - manche Nummern wirken einfach zu gehetzt, und fast schon etwas chaotisch im Aufbau, in dem Versuch, anscheinend mit aller Gewalt in jede Nummer möglichst viele anspruchsvolle Gitarrenparts einzubauen. Das muss gar nicht immer sein - manchmal ist es besser, mit dem Song zu arbeiten statt gegen ihn. Nichtsdestoweniger können Fans von Bands wie STORMWARRIOR, ICED EARTH oder DOMINE hier jedenfalls mal reinhören - hier wird amtlicher Stahl gegossen, und für Wahrsten der Wahren unter uns hält "Fate of the Hunter" sicher den einen oder anderen Hingucker-Moment parat!
Wertung: 3.5 von 5.0
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